Dienstag, 13. November 2012

Das bemerkenswerte Gespräch KW 45

Eigentlich war mir am Mittwochmorgen schon klar, welches Gespräch in dieser Woche ganz oben auf der Liste stehen würde. Es rief mich der ehrenamtliche Bürgermeister einer Bergstadt an und es ging um die Verwicklungen  bei der Stadtentwicklung und der Gefahr, durch Nichtentscheidung 4,6 Millionen Euro Fördermittel zu verlieren. Schon im zweiten Satz machte er deutlich, dass alle, die der Argumentation des hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister folgen, doch nur unwissend und halbinformiert sind. Außerdem hzabe er eseilig und besseres zu tun, als mit der Echo-Redaktion zu sprechen. Weil auf dieser Grundlage kein erfolgreiches Gespräch entstehen konnte, endete unsere Unterhaltung nach 10 Minuten und zahllosen Wiederholungen, dass auch die Landesbehörde für Straßenbau ahnungslos sei, mit der Versicherung, demnächst mal wieder zu diesem Thema zu telefonieren.

Einen ähnlich guten Einstieg hatte ich am Donnerstagmorgen. Es rief der Direktor einer kommunalen Bildungsvereinigung an und fragte mich, wie ich dazu käme,ihm per E-Mail Fragen zuzusenden, von wem ich denn die Informationen hätte und wo drauf ich hinaus wolle. Mein erster Gedanke: Dieses Gespräch ist gleich wieder zu Ende.  Als das Telefonat dann 58 Minuten später zu Ende war und wir ein Treffen vereinbart, dachte ich mir: War doch ganz nett. Also, der erste Eindruck entscheidet nicht immer.

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