Dienstag, 13. November 2012

Der Harzer: Das bemerkenswerte Gespräch KW 45

Der Harzer: Das bemerkenswerte Gespräch KW 45: Eigentlich war mir am Mittwochmorgen schon klar, welches Gespräch in dieser Woche ganz oben auf der Liste stehen würde. Es rief mich der ...

Das bemerkenswerte Gespräch KW 45

Eigentlich war mir am Mittwochmorgen schon klar, welches Gespräch in dieser Woche ganz oben auf der Liste stehen würde. Es rief mich der ehrenamtliche Bürgermeister einer Bergstadt an und es ging um die Verwicklungen  bei der Stadtentwicklung und der Gefahr, durch Nichtentscheidung 4,6 Millionen Euro Fördermittel zu verlieren. Schon im zweiten Satz machte er deutlich, dass alle, die der Argumentation des hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister folgen, doch nur unwissend und halbinformiert sind. Außerdem hzabe er eseilig und besseres zu tun, als mit der Echo-Redaktion zu sprechen. Weil auf dieser Grundlage kein erfolgreiches Gespräch entstehen konnte, endete unsere Unterhaltung nach 10 Minuten und zahllosen Wiederholungen, dass auch die Landesbehörde für Straßenbau ahnungslos sei, mit der Versicherung, demnächst mal wieder zu diesem Thema zu telefonieren.

Einen ähnlich guten Einstieg hatte ich am Donnerstagmorgen. Es rief der Direktor einer kommunalen Bildungsvereinigung an und fragte mich, wie ich dazu käme,ihm per E-Mail Fragen zuzusenden, von wem ich denn die Informationen hätte und wo drauf ich hinaus wolle. Mein erster Gedanke: Dieses Gespräch ist gleich wieder zu Ende.  Als das Telefonat dann 58 Minuten später zu Ende war und wir ein Treffen vereinbart, dachte ich mir: War doch ganz nett. Also, der erste Eindruck entscheidet nicht immer.

Montag, 5. November 2012

Das bemerkenswerte Gespräch KW 44

Das bemerkenswerteste Gespräch hatte ich in der letzten Woche mit Klaus Matwijow. Es ging um Quimburga, dem großen Orkan von 1972. Der Sturm hat in Niedersachsen 4.800 Hektar Wald komplett zerstört und 100.000 Hektar beschädigt. Allein in Niedersachsen starben damals 22 Menschen, davon starben aber 16 Menschen erst bei den Aufräumarbeiten in den Forsten, darunter ein jugoslawischer Waldarbeiter und Siegfried Lätsch. Der Lehrling aus Lonau wurde von nachrutschenden Bäumen begraben.
Jedenfalls war dem Nachrichtenprofi Klaus Matwijow deutlich anzumekren, dass ihn diese Geschichte auch 40 Jahre danach immer noch nicht ruhen lässt. Armer Klaus.

Sonntag, 23. September 2012

Bemerkenswertes Gespräch KW 38

Das bemerkenswerteste Gespräch hatte ich in dieser Woche mit dem Mitarbeiter einer bundesweite aktivenUmweltschutzorganisation.Das Thema des Gesprächs war  deren Klage gegen den Ausbau der Liftanlagen am Wurmberg. Mein Gesprächspartner entpuppte sich als Fachmann, denn er hatte ja in Hannover  Tourismus studiert und er bereist die Alpen regelmäßig.
So weit so gut, doch als wir in's Detail gingen, musste er zugeben "Nein, im Harz kenne ich mich nicht so genau aus". Gut, also versuche ich es mit einer anderen Sachfrage, Antwort "Nein, im Harz kenne ich mich nicht so genau aus", nächstes Thema "Nein, im ...". Gut, er wusste dann, dass der Wurmberg schon seit 2007 nicht mehr zum Nationalpark gehört und die Größe des Baugebiets konnte er auch benennen, aber den Umfang der Ausgleichsmaßnahmen, den konnte er nicht nennen. Ganz zu schweigen von den Planungen in Schierke, aber gut, dass ist ja auch Sachsen-Anhalt
Sein Fazit war jedenfalls: Wintersport im Harz lohnt nicht, weil der Wurmberg sowieso keine sportliche Herausforderung darstellt, dafür reichten seine Ortskenntnisse aus, ach ja, die Niederländer die fahren sowieso gleich in die Alpen durch, die kennt er nämlich genau

Sonntag, 22. Juli 2012

Ein neues Projekt

Bitte die unterschiedlich Länge der
Längsleisten beachten. Fotos: tok
Mal wieder ein neues Projekt aus meiner Werkstatt. Diese soll ein Stehpult werden. Die erste Hälfte ist bereits fertig. Morgen abend geht es weiter, wenn der Nachschub da ist. Der Plan ist von mir, aufgrund vielseitiger Anregungen, das Holz ist größtenteils Konstruktionslatten, dazu kommt ein Brett, 120 mal 40 cm, ein Rundstab 20 mm Durchmesser, 60 cm Länge und jede Menge Holzdübel und eine ordentliche Portion. Damit liegen die Materialkosten bei 20,- Euro.
Die ersten Überlegungen gelten der Höhe. Im Selbstversuch ermittle ich 115 cm als angenehme Arbeits- und Leseposition. Also säge ich die Leisten auf 95 cm Länge, dort kommt das Staufach hin. Unten zwei Längsleisten á 34 cm und zwei Querleisten á 52 cm. Da die Querleisten später als Fußstütze dienen, mache ich auch hier den Selbstversuch zu richtigen Höhe.
In die oberen Ende kommt jeweils eine Nut mit 1 cm Tiefe, als müssen die Längsleisten hier 54 cm lang sein. Dazu kommt eine Querleiste. Beim Leim auf Lot und Passgenauigkeit achten, denn sonst sitzt das Staufach wacklig.
Dieses Stehpult überzeugt durch
schlichte Eleganz.

Mit dem Halbieren des Bretts auf 60 mal 40 habe ich die beiden Arbeitsflächen. Die Ablage wird einfach aus das Gestell geleimt. Aus ästhetischen Gründen habe ich mit der Oberfräse vorher noch eine Kehl reingefräst, muss aber nicht sein.
Auf die Ablagefläche kommen dann vier kurze Ständer á 10 cm, mit einem Holzdübel. Das Dübelloch geht durch das Brett in die Grundpfeiler, der durch das Bretter.
Der Rest ist schnell erzählt. Auch in die kurzen Ständer kommen Holzdübel, diefd Dübellöcher auf der Unterseite der Arbeitfläche aber nicht tiefer als 1 cm bohren. Den Rundstab habe ich auf 54 cm gekürzt, an jedem Ende mit dreieckigen Holzresten verschraubt und auf dieArbeitplatte verleimt. Nun dient der Rundstab als Ablage für Bücher oder Hefte, denn angeschrägtläßt es sich leichter lesen.
Seit einem Jahr tut mein Stehpult seine Dienste und sorgt für rückenschonendes Arbeit.

Samstag, 21. Juli 2012

Da sind ja fast zwei Jahre vergangen seit dem letzten Post, schon komisch die alten Beiträge wieder zu sehen.