Samstag, 6. Juli 2013

Die Reise in das Herz der Finsternis - Teil zwei

Kurz vor der Abfahrt

Teil eins

Heute morgen habe ich die letzten Vorräte eingekauft. Dauerkekse und Getränke, man soll in manchen Gegenden ja vorsichtig sein mit dem Leitungswasser. Die Tatsache, dass auch google nicht viele Ergebnisse zu "Seuche Lüneburger Heide" liefert, beruhigt mich nur unwesentlich. Zum Abschluss derEinkaufstour habe ich mir ein Matjes-Brötchen gegönnt, um meinen Magen langsam die fremden Speisen zu gewöhnen. Das es in deutschen Supermärkten keine Moskito-Netze gibt, das halte ich für ein deutliches Manko. Hier sollten die Krankenkassen Aufklärungsarbeit leisten. Lambarènè liegt doch in der Nähe von Lüneburg, oder nicht?
Ach ja, angeblich hängt der Norddeutsche ja an jeden zweiten Satz ein "nich?" dran.Ich vertraue aber auf die Versicherung meiner Mutter, dass man sich in dieser Gegend auch mit Händen und Füßen und ohne Dolmetscher verständlich machen kann.
Im Gepäck befindet sich Joseph Conrad, damit ich weiß, was uns im Herz der Finsternis erwartet, Philippe Djian 37,2° le matin, damit ich weiß, was uns auf einem Campingplatz erwartet und Heinrich Heines Harzreise, damit ich mich an die Heimat erinnern kann.


Teil drei


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