Dienstag, 9. Juli 2013

Die Reise in das Herz der Finsternis - Teil vier

Kommunikation ist möglich

Teil drei

Am Nachmittag errreichten wir unser Basislager, der erste Kontakt mit den Einheimischen verläuft erfolgtreich. Meine Mutter hat Recht, der Heidjaner versteht Hochdeutsch, wenn auch erst im dritten Anlauf und nur unter Zurhilfenahme von Händen und Füßen. Dann aber können wir uns verständlich machen.
erreicht
Von diesem Basislager aus werden wir das Herz der
Finsternis weiter erkunden. Fotos: tok
Zu jedem Campingplatz gehört ein Laden, so auch hier. Tammo und ich begutachten das Angebot und wollen vom dem Einwohner etwas erwerben. Hier hatte meine Mutter Unrecht. Der Heidjaner ist nicht zum Tauschhandel bereit. Er akzeptiert keine Glasperlen und Spiegel. Für die Süßwaren und Getränke will er Euros sehen, soweit hat die Zivilisation den Naturburschen schon verdorben. Überhaupt entwickelt der Kapitalismus auf den Campingplätzen in diesem Laden seine volle Kraft in Form des Monopols. Weil die Gesetzgebung die althergebrachte Jagd verbietet und abgeschnitten von jeglicher Nahversorgung sind die Campingplatzbewohner bereit, jeden Preis für die dargebotenen Waren zu zahlen. Selbst Menschen, die in der Zivilisation nicht einmal 15 Cent für ein trockenes Brötchen im Backshop bezahlen, berappen hier allmorgendlich 38 Cent für die selbe Ware. So muss einst der Handel in den Kolonnien funktioniert haben. Aber was fange ich jetzt mit dem ganzen Tand an?

Teil fünf


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